Der Aufbau des LOGO geht wirklich sehr unproblematisch. Es paßt einfach alles und
es macht viel Spaß. Im folgenden eine kurze Übersicht zu den einzelnen Bauabschnitten.
| Der Rumpf: |
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Man beginnt mit dem Aufbau des Rumpfes und dem
Einbau der Servos. Man kann große oder kleinere Servos wählen. Ich benutze Graupner
C-4041 Leistungsservos für Nick und Roll und ein schnelles C-4451 für das Heck. Der
Einbau des Getriebes und der Hauptrotorwelle geht einfach. Das Getriebe macht einen sehr
robusten Eindruck. Wichtige Teile sind gekapselt, wie z.B. die Stirnzahnräder für die
Heckrotorwelle. Unter die Rotorwelle sollte man die beiligenden Distanzscheiben legen
damit das Hauptgetriebe genügend Spiel hat und nicht am Chassis reibt. |
| Der Motor: |
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Ich benutze den bürstenlosen Kontronik Motor
KBM 39-4 mit entsprechendem Regler 3SL 25-14-32. Dieser Motor hat ein kräftiges
'Turbinengeräusch' und man hört ihm die mehreren hundert Watt Leistung deutlich an. Er
wird mit Abstandsringen montiert, da er kleiner und leichter als seine Vorgängertypen
ist. |
| Das Bild zeigt den eingebauten
Motor. In einem vorgesehenen Fach knapp vor dem Motor ist der Regler untergebracht. Im
Vordergrund die erste Sanyo-Zellenreihe. Insgesamt trägt der LOGO 30 dieser Zellen womit
er im Schnitt 400 Watt Leistung erbringt, fast ein halbes PS. |
| Das Heck: |
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Die Heckrotormechanik ist bereits
vollständig aufgebaut. Sie ist stabil und leichtgängig. Man muß nur noch die Welle in
das Heckrohr einbauen und das ganze am Rumpf montieren. Ich habe die Heckrotorblätter
ausgewuchtet indem ich vom schwereren Blatt eine Spur Plastik abgefeilt habe. Es war nur
eine Kleinigkeit zu tun. |
| Der Rotorkopf: |
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Auch der Rotorkopf paßte perfekt. Das
heißt, bis auf eine Kleinigkeit. Der Kopf ist weitgehend vormontiert. man muß sich nun
entscheiden ob man eine 70% oder 100% Stabilisierung möchte. Für den Anfänger ist die
100% Version gerade recht. Entsprechend werden dann verschiedene Hebel und Gelenke an
Stabistange und Rotorkopf geschraubt. |
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Bei der 100% Version muß man entgegen der
Bauanleitung einen zusätzlichen Abstandshalter einbauen. Im Bild sieht man, daß ich als
Abstandshalter eine zusätzliche Kugel und Mutter eingebaut habe. Verzichtet man darauf,
kann die Stabistange bei großen Ausschlägen blockieren. Die Stabistange samt Paddels
habe ich genau nach Maß eingebaut und dann bei einem Probelauf genau ausgewuchtet. Eine
absolute Laufruhe bei allen Drehzahlen habe ich allerdings nicht geschafft. |
| Elektronikeinbau: |
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Vor dem Motor hat der LOGO einige Fächer,
die sich sehr gut zum Einbau aller Teile eignen. Gleich hinter dem Motor wird der Regler
eingeklebt. In das nächste Fach habe ich den Empfängerakku eingelegt. Im Moment 4 Sanyo
RC2000 Zellen. Später werde ich zur Gewichtsersparnis 800mAh Mignonakkus einbauen, die
aber nach jedem zweiten Flug nachgeladen werden müssen. Die komplette Elektronik
verbraucht bei mir ca. 1 Amp bei voller Servobewegung. Damit ist mit Mignonzellen nur eine
sichere Betriebsdauer von einer halben Stunde möglich. |
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| Ganz vorne ist der Empfänger mit
doppelseitigem Klebeband befestigt. An praktischen Haken können noch Gummiringe zur
weiteren Sicherheit eingehängt werden. Hubschrauber fliege ich nur mehr mit PCM
Empfängern, nachdem ich schon zwei fast-Abstürze mit PPM gehabt hatte. Eingebaut ist
hier der Graupner DS-20 mc 35 PCM-Doppelsuper. Wie verlegt man nun die Kabel ?
Da hatte und habe ich so meine Probleme. Verlegt man sie zu weit unten, so könnten Sie
das Getriebe berühren. Verlegt man sie etwas weiter oben, so blockieren sie die
Roll-Servos. Ich habe sie mit vielen Kabelbindern so geführt, daß sie einigermaßen
sicher sind. Ich hoffe es wird mir jemand noch eine bessere Lösung empfehlen. |
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Für den Kreisel ist hinter der Rotorwelle
ein Fach vorgesehen. Das ist ideal, da dort in der Nähe der Rotorwelle der Gyro am besten
auf Drehungen reagiert. Ich benutzte den Z-Gyro Competition von ACT (erhältlich bei
Conrad Electronic). Er passt nicht ideal in
das Fach. Im Moment habe ich ihn gepolstert und mit Kabelbindern gesichert. Später werde
ich ihn noch besser montieren. Später habe ich ihn durch einen Robbe 3D
Gyro ersetzt, da er keine zufriedenstellende Driftkompensation hatte und
ich ihn nicht einstellen konnte. |
| Fertig ! |
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Es ist vollbracht. Der LOGO steht in seiner
vollen Schönheit am Boden. Es fehlen nur mehr die Rotorblätter. |
| Größenvergleich: |
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Dieses Bild zeigt die Größe des LOGO. Er
bringt fast 5 kg auf die Waage und ist schon ein stattlicher Bursche wenn man vorher nur
den kleinen ECO gekannt hat. |