Am 18.6.1998 war es endlich soweit. Das Wetter ist gut und es weht eine leichte
Brise. Ideal um den LOGO zum ersten Mal in Betrieb zu nehmen.
| Die Inbetriebnahme des
LOGO : |
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Da steht er nun. Fertig zusammengebaut mit
allem was gut und teuer ist. Ein falscher Handgriff und alles ist kaputt. Dazu soll es
natürlich nicht kommen, daher muß die Einstellung sorgfältig erfolgen. Alles wichtige
wurde bereits in der Werkstatt voreingestellt. |
| Am Flugfeld sind im Wesentlichen
noch zwei Punkte zu erledigen: Die Drehzahl, der Blattspurlauf und der Heckrotor/Kreisel. |
| Die Motordrehzahl : |
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Mit diesem (Eigenbau-) Drehzahlmesser
bestimme ich die Rotordrehzahl. Jaja ich weiß, das Ding sieht aus wie frisch aus der
Mülltonne. Ich habe es vor ca. 12 Jahren gebaut und seitdem hat das Gehäuse gelitten
aber es funktioniert perfekt. Das Gerät mißt Helligkeitsschwankungen. Ich muß es
lediglich in die Nähe des Rotors legen und es zeigt die korrekte Drehzahl an. Der LOGO
soll im Schwebeflug mit 1100 Upm geflogen werden. Für Kunstflug sollten 1400 Upm
eingestellt werden. Die Drehzahl wird vom Drehzahlregler konstant gehalten. |
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Hierzu bietet sich ein Schalter mit 3 Stellungen
an. Darauf habe ich AUS-1100-1400 Upm gelegt. Einfach den Schalter in Mittelstellung
bringen und der Rotor fährt langsam auf seine Solldrehzahl hoch. Später habe ich dann
einen Schieberegler verwendet mit dem beliebige Drehzahlen einstellbar sind. |
| Der Blattspurlauf : |
| Wie üblich habe ich farbiges
Klebeband auf die Rotorblätter geklebt. Dann den Rotor auf Solldrehzahl laufen gelassen
und mit Pitch und Nick/Roll aufgepaßt, daß er nicht kippt oder abhebt. Eine erste
Kontrolle zeigte, daß die Blätter genau in einer Ebene laufen. Eine weitere Kontrolle
folgte später im Schwebeflug. Auf hier paßte alles. Es macht sich also bezahlt, wenn man
mit der Pitchlehre in der Werkstatt genau arbeitet. |
| Der Heckrotor: |
| Es ist Anfangs immer spannend in
welche Richtung das Heck ausbrechen möchte. Ich stelle den Kreisel zuerst auf mittlere
Empfindlichkeit und gebe soviel Pitch bis der Hubi leicht wird. Aha, das Heck will nach
links. Ich muß fast volle Trimmung geben um es in der Mitte zu halten. Dann erhöhe ich
die Kreiselwirkung auf fast 100 %. Das Heck pendelt nicht. (Nur wenn die Seitenflosse das
Gras berührt, fängt es zu pendeln an). |
| Der erste Schwebeflug: |
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Jetzt kommt der große Moment. Etwas mehr
Pitch und der Hubi schwimmt langsam. Er will kaum ausbrechen, Nick und Roll sind also ganz
gut ausgetrimmt. Dann noch etwas Pitch und er hebt ab ! Ich muß ca. 5-6 Grad Pitch geben
damit er schwebt. |
| Als bisheriger ECO Pilot ein
interessantes Erlebnis. Der LOGO hat praktisch das gleiche Verhalten wie der ECO, nur
macht er alles träger und weiträumiger. Ich brauche Anfangs etwas mehr Platz aber nach
kurzer Zeit kann ich ihn dann auch relativ stabil auf einem Punkt halten. Es ist ein
Irrtum, wenn man glaubt das Ding ist so schwer, daß es von alleine fliegt. Man muß
durchaus an den Knüppeln arbeiten. Aber es kommt nicht so eine Hektik auf wie beim ECO,
weil alles etwas langsamer geht. Die Zeit vergeht wie im Fluge bis der Akku leer ist.
Durch den Drehzahlregler ist das Motorgeräusch immer konstant und man hört sofort wenn
die Drehzahl abfällt. Dann ist es höchste Zeit zu landen. Später werde ich dann einen
Alarmtimer stellen.
Der Motor wurde relativ heiß, ich konnte ihn kaum mehr angreifen. Laut Hersteller ist
das Normal. |