| Schweizer
300, der Aufbau Das zweiteilige Chassis |
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Hier folgen Bilder und Kommentare zum Aufbau des Graupner Schweizer 300:
| Der Aufbau begann am 19.Dezember 1999. (Manche Teile kommen erst zu Weihnachten, und müssen daher noch eine Woche warten). Das Bild zeigt den Inhalt des Baukastens. Wie von Graupner nicht anders zu erwarten ist alles sehr sauber verpackt und in einwandfreiem Zustand. | |
| Und die Überraschung: endlich mal eine vernünftige Bedienungsanleitung. Ich habe jetzt schon einige Hubis gebaut, aber hier liegt zum ersten Mal eine vollständig in Bild und Wort beschriebene Aufbauanleitung vor. Hier könnten sich manche ein Beispiel nehmen. (Zum Vergleich: Ikarus's ECO: viele Bilder, kaum Kommentare, keine Einstellanweisungen. Mikado's Logo: nur zwei große Explosionszeichnungen mit verschiedenen Detailstufen. Vario's X-Treme: gute Bilder, keinerlei Text.). Bei Graupner sind schwierige Baustufen zusätzlich mit genauen Hinweisen versehen. Liest man alles sorgfältig, kann kaum was schief gehen. | |
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Im ersten Bauabschnitt werden die Kupplungsglocke, ein
Servohebel, das Heckansteuerungsgetriebe und der Tank zusammengebaut.
Alles bisher problemlos. Das originale Tankpendel habe ich gegen ein
Sinterpendel ausgewechselt. ACHTUNG: Bereits jetzt sollte man einen dritten Tankanschluss vorsehen über den man das Modell bequem betanken kann. Später ist das Ausbauen des Tanks schwierig. |
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Danach folgt der Zusammenbau des oberen Chassis. Der Schweizer 300 besteht aus zwei Chassisteilen (oben und unten), welche später miteinander verschraubt werden. Bereits hier fällt auf, dass dieser Hubi eine riesige Menge an Schrauben benötigt. Nur zum Entfetten der Schrauben dieser Baustufe habe ich eine halbe Stunde gebraucht. Es ist wohl nicht angebracht mit diesem Hubi abzustürzen. Die Reparaturzeiten sind sicher erheblich. |
| Der untere Teil des Chassis ist schnell Zusammengebaut. Er besteht ebenfalls aus zwei Metall-Seitenteilen. Der Tank ist zwischen diese Seitenteile eingebaut und wird von ihnen gehalten. | |
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Jetzt werden oberer und unterer Chassisteil zusammengeschraubt. Insgesamt 16 Schrauben und 8 Abstandsbolzen verbinden die beiden Teile. Das ganze ist sehr steif und stabil. Das obere Chassisteil ist etwas dünner und wird mit Abstandshalter im unteren Teil gehalten. |
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Im nächsten Bauabschnitt wird der Luftschacht eingebaut. Bisher passt alles perfekt. Es gab keinen einzigen Punkt der Beanstandung. |
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Um das Grundchassis Fertigzustellen und für den Motoreinbau vorzubereiten, wird jetzt die Rotorwelle eingeschoben. Unten setzt man das Hauptzahnrad sauber zwischen Kupplungsglocke und Heckabtrieb. Das Zahnradspiel stellt man mit dem üblichen Trick (Papiersteifen dazwischenlegen, andrücken und festschrauben) ein. Der Schweizer 300 hat ein einstufiges Getriebe, so ähnlich wie der ECO-8. Der Freilauf ist am Hauptzahnrad angebracht. Dieses wird vorne vom Motor (über die Kupplungsglocke) angetrieben und treibt hinten das Zahnrad für den Heckriemen an. |
| Generell ist das Antriebsprinzip fast identisch mit dem ECO oder anderen kleineren E-Hubis. Ich könnte mir vorstellen, dass man den Schweizer 300 sogar auf E-Antrieb umrüsten könnte, wobei natürlich das Gewicht reduziert werden müsste. | |
| Nach dem Einlaufen des Motors am Prüfstand, wurde dieser zur Montage vorbereitet. | |