| Schweizer
300, Tuning
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Eigentlich hat der Schweizer 300 kein Tuning notwendig. Trotzdem gibt es
immer ein paar Dinge, die man individuell anders machen möchte.
| Bereits beim Zusammenbau zeigte sich, dass der
Tank relativ eng sitzt und nachträglich schwer zu bearbeiten ist.
Es sind nur zwei Tankanschlüsse vorgesehen, einer mit Pendel für den
Vergaser, der andere für den Druckanschluss. Graupner betankt über ein
T-Stück durch die Vergaserleitung. Das mache ich nicht so gerne, weil ich
anstelle eines Filters ein Sinterpendel benutze und dadurch die
Filterwirkung nicht mehr voll gegeben wäre. |
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Aus diesem Grund montiere ich ein drittes Anschlussnippel
welches zum Betanken dient. Am Chassis ist ein Hahn mit integriertem
Filter montiert. Beim Betanken öffnet man den Hahn und drückt mit zwei
Fingern den Vergaserschlauch zu damit kein überschüssiger Sprit in den
Motor läuft. |
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Zwei weitere Tuningmaßnahmen betreffen den Rotorkopf. Zum
einen sind Drucklager in die Blatthalter eingebaut. Das gibt ein
sichereres Gefühl bei hohen Drehzahlen. Man fühlt sich einfach wohler
wenn man weiß, dass der Rotorkopf auch größeren Belastungen standhält.
Zum anderen habe ich eine kugelgelagerte Stabiwippe eingebaut. Das war
technisch sicher nicht notwendig sondern nur aus Spaß so gemacht. |
Alle anderen Komponenten sind Standard.
Nachdem der Hubi nun fertig aufgebaut und eingestellt ist, was würde ich mir
noch wünschen:
- Etwas mehr negativen Pitch. -5 Grad sind nicht gerade berauschend. Man
kann das aber durch Modifikation eines Gestänges erreichen, was ich später
mal machen werde.
- Besserer Tank. Das Tankmaterial ist sehr dünn und labbrig. Dadurch sind
Druckschwankungen vorprogrammiert.
- CFK Heckrotoranlenkung. Die mitgelieferte 2mm Metallstange ist recht
weich. Trotz vierfacher Halterung biegt sie sich bei schnellen
Heckausschlägen leicht durch, was die maximal mögliche
Kreiselempfindlichkeit reduziert.