| Der
Tuning ECO der zweiten Generation |
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Der erste Tuning-ECO war hauptsächlich eine Ansammlung teurer Tuningteile die mehr oder weniger gut ihren Dienst taten. Mit steigender Erfahrung kam im Laufe der Zeit der Wunsch auf den diesen Eco weiter zu optimieren um bessere Flugeigenschaften und eine längere Flugzeit zu erhalten. Also entschloss ich mich am 7.11.1998 den Tuning ECO komplett zu zerlegen und unter Berücksichtigung meiner derzeitigen Kenntnisse neu aufzubauen. Um es gleich vorwegzunehmen, der Umbau hat sich gelohnt und meine Erwartungen wurden erfüllt. Hier folgt nun der Bildbericht zum Aufbau.
Wer diese Tuningmaßnahmen nachbauen möchte sollte über geeignete Erfahrungen im Umgang mit Modellhubschraubern verfügen. Unsachgemäßer und leichtfertiger Umbau kann lebensgefährlich sein ! Bedenke: Jeder ist selbst für seine Handlungen verantwortlich !
(Alle Bilder zum Vergrößern anklicken !)
Aufbau des Chassis und Getriebes
Reglermontage
Empfänger und Gyro
Taumelscheibe
Heckrotor
Rotorkopf
CFK Leitwerke
CFK Heckrohr
Gewichtsoptimierung
Aufbau des Chassis und Getriebes
Dieser Freilauf ist meines Erachtens unbedingt notwendig und ich würde nie mehr ohne Freilauf fliegen. Man stelle sich folgendes vor: Der Hauptrotor dreht sich mit ca. 1200 U/min. Die Rotorblätter haben dabei ziemliche Energie gespeichert. Nun stoppt man den Motor aus irgendwelchen Gründen. Der Hauptrotor lässt sich das natürlich nicht so einfach gefallen und dreht mit seiner Energie den Motor weiter durch. Manche Motoren bremsen aber durch ihre starken Magnete sehr stark. Das schwächste Glied in diesem Kampf der Energien ist das Hauptzahnrad, das von den Rotorblättern gedreht, vom Motor gebremst wird. Da es aus Plastik ist hält es das nicht lange aus und die Zähne brechen ab. Ein Freilauf hingegen lässt den Rotor frei weiter drehen, selbst wenn der Motor steht. Damit hält das Hauptzahnrad erheblich länger. Ganz abgesehen davon ist der Freilauf für die Autorotation natürlich Voraussetzung.
Die Hauptrotorwelle ist die gehärtete und geschliffene Tuning-Ausführung. Dem Bausatz liegt eine ungehärtete Welle bei, die nicht besonders gut passt und schon bei harten Landungen einen Schlag bekommt. Die Tuning Welle hingegen passt perfekt und hält auch kleinere 'Unfälle' meist unbeschadet aus.
Früher hatte ich noch eine Landekufenverstrebung eingebaut, siehe Tuning-Eco der ersten Generation. Diese braucht man aber nicht mehr wenn man einigermaßen sicher landen kann.
Daher wurde die komplette Elektronik hinter die Rotorwelle verbannt. Nur dort konnte ich die Funkstörungen auf ein Minimum reduzieren. Die Nase des Eco trägt nur mehr den Regler. Damit unangenehme Resonanzen erst gar nicht entstehen können, muss der Regler gut auf der Motorplatte aufliegen. Keinesfalls sollte er oben auf dem Vorbau befestigt sein. Dort wäre er viel zu wacklig und weich montiert und könnte Vibrationen verursachen. Im Bild ist der Regler mit beidseitig klebendem Schaumstoff auf der Motorplatte gefestigt. Ein zusätzlicher Kabelbinder ist nur sicherheitshalber angebracht. (siehe auch: Tips zu Vibrationen)
Weiters erkennt man, dass die Motorkabel abgeschnitten und so kurz wie möglich verlötet sind. Das ist eine sehr wichtige Maßnahme um Motorstörungen zu vermeiden.Nur die Sensorkabel habe ich original belassen. Das Bild zeigt deutlich, dass es gut gelungen ist die funkstörenden Komponenten möglichst alleine zu montieren.
Die maximal einstellbare Kreiselwirkung hängt vom Regelkreis: Kreisel, Heckservo, Steuergestänge, Heckrotor ab. Je langsamer oder wackliger eines dieser Teile ist umso weniger Kreiselwirkung kann eingestellt werden. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem mini-Servo S3101 von Robbe/Futaba gemacht. Zuerst hatte ich den Graupner C341 eingebaut und ca. 40% Kreiselwirkung einstellen können. Mit dem S3101 kann ich jetzt fast auf 100% gehen ohne dass das Heck zu Schwingen beginnt. Das Heck wird dadurch spürbar stabiler
Gleichzeitig wurde auch der passende Alu-Pitchkompensator eingebaut. Diese beiden Komponenten erlauben endlich einen vernünftig leichtgängigen Aufbau was sich auch im Flugbild bemerkbar macht.
Der Hersteller bietet als Zubehör eine kugelgelagerte Heckrotormechanik an. Diese ist sehr zu empfehlen. Die originale Mechanik ist nur relativ schwer leichtgängig und gleichzeitig spielfrei zu bauen und neigt zur Abnutzung. Die kugelgelagerte Version ist um einiges besser.
Um Aufbäumen beim Rundflug zu verringern habe ich das Höhenleitwerk mit Heckrohrabstützung montiert. Das der Eco eine gewissen Neigung zum Aufbäumen hat, ist das eine sehr nützliche Erweiterung.
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Das Bild zeigt die wesentlicheste Neuerung des Tuning Eco. Die kugelgelagerte Stabiwippe und die Mischhebel mit Messingkugelköpfen. |
Der Rotorkopf ist einer der am schwierigsten zu bauenden Teile wenn man Wert auf Leichtgängigkeit und Spielfreiheit legt. Und selbst dann wenn man es gut hinbekommen hat leiern die Plastikteile nach längerer Betriebszeit aus. Dadurch entsteht höheres Spiel wodurch die Steuerbarkeit schlechter wird. Nach vielen Versuchen fand ich folgende Alternative am einfachsten zu bauen:
Die Stabiwippe hat zwei 5mm Löcher und sitzt damit auf zwei Zapfen auf dem
Zentralstück. Diese Verbindung wird kugelgelagert. Ich habe bei Conrad Electronic zwei
kleine Kugellager mit 5mm Außendurchmesser und 2mm Innendurchmesser besorgt (Best.Nr.:
214574-66. Preis: 5 €). Dieses Lager hat glücklicherweise exakt die benötigten
Abmessungen. Man klebt es mit Sekundenkleber in die Wippe. Es darf natürlich kein Kleber
ins Lager kommen, was eine ruhige Hand voraussetzt; aber die haben wir Modellbauer ja,
oder?
Dann bohrt man ein 1,5mm Loch genau in der Mitte durch die Zapfen auf dem Zentralstück.
Danach werden diese Zapfen abgesägt und die Reste mit der Feile geglättet. Jetzt kann
die Wippe mit zwei 2mm Schrauben am Zentralstück befestigt werden. Dazu verwendet man
aber unbedingt vernünftige gehärtete Schrauben aus einem Modellbauladen und nicht die
weichen Dinger vom Eco, denn diese würden beim Einschrauben mit Sicherheit abreißen !
Zwischen Wippe und Zentralstück muß noch ein kleiner Ring auf die Schrauben geschoben
werden damit die Kugellager nicht am Zentralstück reiben. Ich habe so kleine Ringe
nirgends gefunden, also habe ich selbst welche aus Kunststoff geschnitten. Wenn die Wippe
montiert ist wird man sich wundern wie leichtgängig und stabil die ganze Sache geworden
ist.
Der nächste Schwachpunkt des Eco sind die Plastikkugeln. Diese sind immer viel zu schwergängig oder ausgeleiert. Die Abhilfe ist einfach und in ein paar Minuten erledigt. Die Plastikkugeln werden abgeknipst. Danach mit der Feile glattstreichen. Jeweils ein 1,5mm Loch an die Kugelpositionen bohren und mit 2mm Schrauben die Messingkugeln montieren. Achtung: Unbedingt die Messingkugeln von Ikarus verwenden (spezieller Durchmesser) sonst passen die Kugelköpfe nicht. Die Schrauben werden mit Muttern und Sicherungslack versehen. Bei den Mischhebeln sind bei einer Messingkugel (im Bild mit blauem Pfeil gekennzeichnet) jeweils eine zusätzliche Mutter zwischen Kugel und Plastikteil eingefügt. Sie dient als Abstandshalter damit der Kugelkopf nicht scheuern kann.
Weitere Reibungsverluste entstehen bei der Lagerung der Mischhebel. Diese sind mit einer Plastikhülse mit dem Rotorkopf verbunden. Um auch noch dieses Teil leichtgängig zu machen, wurden je zwei Kugellager in die Hebel eingebaut.
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Die 4mm Bohrung im Mischhebel habe ich zuerst auf 4,5mm erweitert und dann nochmals auf 5mm gebohrt. Dabei war es notwendig sehr vorsichtig zu bohren, da sich der Bohrer leicht ins Plastik fressen kann. Ich habe ohne Motor gebohrt und den Mischhebel mit der Hand auf den Bohrer gedreht. So ist ein sauberes 5mm Loch genau in der Mitte des Mischhebels entstanden. Die Dicke des Mischhebels ist 5mm. Wegen der zusätzlichen Dicke von 1mm des Kugellagerfalzes und des Abstandsringes muß der Hebel auf 4mm abgefeilt werden. Um möglichst gerade zu feilen habe ich erst mit einer Schleifscheibe das meiste abgeschliffen und dann nur mehr sauber nachgefeilt. Der Mischhebel sollte 4mm oder knapp mehr haben. Dann habe ich zwei Kugellager (von jeder Seite eines) in den Mischhebel eingepreßt. Für die beiden Mischhebel benötigt man also 4 dieser Kugellager. Nun steckte ich eine M2 x 10mm Schraube durch die Lager. Bevor der Mischhebel befestigt wurde, mußte noch ein Abstandsring auf die Schraube aufgeschoben werden damit der Mischhebel nicht am Rotorblatthalter schleift. So kleine Abstandsscheiben sind kaum zu bekommen. Daher habe ich ein Messingrohr mit 2mm Innen- und 3mm Außendurchmesser genommen und davon mit einer kleinen Metallsäge ein 0,5mm dickes Stück abgeschnitten. Dann wurde der Mischhebel angeschraubt. |
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So sieht der fertig montierte Rotorkopf aus.Nachdem ich alle diese
Maßnahmen durchgeführt hatte und den Rotorkopf komplett montiert hatte war ich gespannt
auf die Leichtgängigkeit. Es ist perfekt gelungen ! Wenn ich auf ein Paddle leicht blase,
dann bewegt sich die Stabistange bereits hinunter. Unglaublich, aber leichtes Anblasen
genügt wirklich schon. Dabei ist der Aufbau sehr spielfrei, auf jeden Fall besser als in
der Originalversion. Wers nicht glaubt: hier ist ein Video, daß die perfekte Leichtgängigkeit beweist ! |
Stückliste für das Rotorkopftuning:
| 2 Stk. | Kugellager AD=5mm ID=2mm Conrad Electronic Best.Nr.: 214574-66. Preis: 5 € |
| 4 Stk. | Kugellager AD=5mm ID=2mm Dicke=2,3mm mit Flansch. Techpro GmbH Best.Nr.:WF682-2Z. Preis 5 € |
| 6 Stk. | Messingkugel Ikaurs Best.Nr.: 67576. Preis: 0,25 € |
| 8 Stk. | M2 Mutter |
| 2 Stk. | M2 x 10 Schraube |
| 4 Stk. | M2 x 8 Schraube |
| 1 Stk. | Messingrohr AD=3mm ID=2mm |
ungefährer Preis der Tuningteile: 40.- €
alle Angaben ohne Gewähr.
Das Höhenleitwerk des ECO ist ein teuerer Tuningteil, zumindest wenn man bedenkt, daß es sich lediglich um ein Stück Plastik handelt. Zudem ist es mit 12 Gramm sehr schwer. Im Vergleich dazu wiegt das Höhenleitwerk des LOGO nur knapp die Hälfte. Ein weiterer Punkt war, daß bei "Notlandungen" oft die Rotorblätter streifen und das Leitwerk in zwei Teile spalten. All dies war Grund genug etwas mehr Luxus in die Sache zu bringen. Ein Stück CFK Platte, 0.5mm und 0,7mm dick, war die Lösung. Die Platten kosten 6 € und reichen für viele Leitwerke aus. Außerdem können sie mit einer scharfen Schere zugeschnitten werden. Für das Höhenleitwerk verwendete ich die 0,5mm dicke Platte. Diese ist schon recht dünn und weich, aber dafür völlig ausreichend (Das Leitwerk des Logo ist auch nicht härter). Für das Seitenleitwerk wählte ich 0,7mm Dicke. Das ist ausreichend stabil um den Heckrotor bei unglücklichen Landungen zu schützen.
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Dieser Tuningschritt ist eigentlich mehr Luxus als technische Notwendigkeit. Das Alurohr ist ja ziemlich leicht und stabil genug. Trotzdem reizte es mich auch das Heckrohr aus CFK anzufertigen. Dazu bestellte ich ein CFK Rohr mit 18mm Außendurchmesser und 0,5mm Wandstärke beim Carbon Vertrieb. Leider gibt es dieses Maß nicht und ich mußte ein 19mm Rohr verwenden. Das Rohr wiegt 33g (zum Vergleich: das Alurohr wiegt 27g). Das 19mm Rohr paßt natürlich nicht in das Heck des Eco. Daher habe ich es um 60mm kürzer geschnitten und mit einem 18mm Rohr (1mm dick) verlängert. Das 18mm Rohr wird in das 19mm Rohr eingeklebt. Es dient nur zur Befestigung am Heck und zur Aufnahme des Heckservohalters. Danach beginnt sofort das dünnere 19mm Rohr. Das Bild zeigt wie sauber der Tuningeco mit diesem Rohr aussieht. So kann sich auch ein Trainer sehen lassen. Unnötig zu erwähnen, daß das ganze Heck jetzt enorm stabil ist. Die Heckrotor-Halterung mußte geringfügig abgeschliffen werden um in das neue Rohr zu passen. Beim Umbau ist mir aufgefallen, daß die Riemenspannung von entscheidender Bedeutung ist (siehe "Diverse Tips"). |
| Dieses Bild zeigt den Aufbau des Heckrohrs. Man benötigt dazu: CFK-Rohr: 480mm lang, Außendurchmesser: 19mm, Wandstärke 0,5mm CFK-Rohr: 90mm lang, Außendurchmesser: 18mm, Wandstärke 1mm Alurohr: 25mm lang, Außendurchmesser: 18mm, original ECO-Heckrohrstück. Das 18mm Rohr
wird in das Eco Heck eingeschoben. |
Gewichtsoptimierung
Das Gewicht des Tuning-Eco war nach obigen Umbauten genau 1715 Gramm. Das ist fast 100g schwerer als ein Eco in Normalausführung (mit 10 Zellen RC2000). Um die Flugzeit zu vergrößern habe ich den Eco einem Striptease unterzogen. Alle nicht benötigten Teile mussten fallen. Das war gar nicht so einfach, da dummerweise die meisten Teile benötigt werden.
Ich habe also folgende Maßnahmen getroffen:
a. Empfänger PCM gegen PPM ausgewechselt. Da keine Funkstörungen mehr zu befürchten
sind geht das problemlos
b. Gehäuse des Empfängers entfernt und Elektronik eingeschrumpft
c. Gehäuse des Gyros entfernt und Elektronik eingeschrumpft
d. Antenne frei verlegt (früher hatte ich ein Schutzrohr aus Plastik).
e. Höhenruder ausgeschnitten und mit Folie bespannt. (Es ist unglaublich, aber das
Originalhöhenruder ist um einiges schwerer als das des LOGO).
Durch diese Maßnahmen konnte das Gesamtgewicht auf 1657 Gramm reduziert werden. Also 58 Gramm weniger.
Vor und nach dem Umbau erfolgten mehrere Tests der Flugzeit in einer Mischung aus Schwebeflug, langsamen und rasanten Rundflug:
Vor dem Umbau: 10 min. 30 sek bis 11 min 10 sek.
Nach dem Umbau: fast genau 11 Minuten
Wie, was ? Unglaublich, aber die Verringerung um fast 60g hatte keine merkbare Verlängerung der Flugzeit gebracht. Jetzt erfolgte die Gegenprobe. Ich befestigte ein Gewicht von 58g (eine RC2000 Zelle) im Eco und wiederholte den Test mit nun einem um 58g höheren Gewicht. Ich verstehe nicht warum, aber die Flugzeit lag wieder bei 11 Minuten.
Nun liegt aber eine Schlußfolgerung nahe: Wenn 58g Mehrgewicht die Flugzeit nicht verkürzen, so nutze ich diese 'Gratis-Last' für eine zusätzliche Akkuzelle. Ich habe gleich zwei Zellen eingebaut und flog jetzt mit 12 Zellen. Die Flugzeit lag jetzt bei 12 Minuten und 10 Sekunden. Für mich ein Rekord !
Übrigens: Die Messung der Flugzeit erfolgte sehr korrekt ! Es ist nur die Zeit in der der ECO tatsächlich in der Luft ist. Also der Weg zum Flugfeld, das Aufsetzen der Kabinenhaube, das Warten bis der Gyro initialisiert ist, das Leerlaufenlassen des Akkus nach dem Flug, all das zählt nicht zur gemessenen Flugzeit !
Ein Rekord ist dazu da um gebrochen zu werden. Die obigen 12'10" hielten gerade mal zwei Monate lang. Am 7.1.1999 war es wieder soweit und eine neue Flugzeit konnte gemessen werden. Wie kam es dazu:
| * | alle auf dieser Seite beschriebenen Tuningmaßnahmen wurden durchgeführt. |
| * | Das Höhenleitwerk ist nur mehr aus 0,5mm CFK, das Seitenleitwerk aus 0,7mm CFK, das Heckrohr aus 0,5mm CFK. |
| * | Das Gesamtgewicht incl. Akkus und Kabinenhaube beträgt 1620 g. |
| * | Motorisierung: X-250-4H, booster40 und 10 Zellen RC2000, Motorritzel: 15 |
| * | Die üblicherweise zu hohe Motorleistung wurde reduziert. Dazu wurde im Sender der Servoweg für das Gas auf 55% begrenzt. Damit stellte sich auch bei voll Pitch eine Drehzahl vom max. 1200 U/min ein. |
| * | keine Gasvorwahl um bei Sinkflügen Leistung zu sparen |
| * | Akkus vor dem Laden komplett entleert. Jede Zelle auf fast 0 Volt entladen. |
| * | Akkus zuerst mit 5A fast voll geladen. Dann mit 1A solange nachgeladen bis Delta-Peek angesprochen hat und Erwärmung festzustellen war. |
| * | Flugstil: ganz ruhige Kreise. Keine Schwebeflüge außer zum Starten und Landen. Möglichst gleichmäßige und zügige Vorwärtsfahrt. |
Die Belohnung für die Mühe war mein neuer Flugzeitrekord von 13 Minuten und 46 Sekunden.
Ich vermute, daß der wesentliche Faktor das Entladen der Akkus bis auf 0 Volt war. Dabei muss natürlich darauf geachtet werden, dass sich keine Zelle umpolen kann ! Bei der folgenden Ladung nahmen die Akkus auch 2450 mAh auf. Soviel hatte ich bisher noch nie hineingebracht.