| Tuning
ECO der 3.Generation speziell für den Kunstflug |
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Der ECO ist nicht unbedingt eine Kunstflugmaschine, dafür gibt es geeignetere Hubis. Da ich mich aber inzwischen so sehr an den ECO gewöhnt habe, möchte ich ihm und mir langsam den Kunstflug beibringen. Natürlich kann ein geübter Pilot auch mit einem Standard-ECO Kunstflug machen. Das Problem ist aber, daß man wirklich alles aussteuern muss. Jedes Eco-typische Wackeln muss mit hoher Konzentration kaschiert werden. Um mir das Leben leichter zu machen, habe ich einige Maßnahmen getroffen um den ECO stabiler und eher kunstflugtauglich zu machen:
1. Das Chassis
Das Chassis des Standard-ECO ist sehr weich, die CFK Seitenteile extrem teuer. Trotzdem ist es wichtig, dass die Domplatte im Verhältnis zur Motorplatte nicht wackeln kann. Jede noch so kleine Verbiegung an dieser Stelle überträgt sich sofort auf die Rotorwelle und beeinflusst damit das Flugverhalten erheblich. Die erste Maßnahme war also, die Domplatte zu stabilisieren. Die bisherigen Maßnahmen (Domplattenverstrebung) erschienen mir nicht ausreichend.
Der erste Flug mit diesen Stabilisierungsmaßnahmen brachte ein erstaunliches Ergebnis: Die Vibrationen sind völlig verschwunden ! Nicht nur die gut sichtbaren, sondern auch die kleinen Vibrationen, welche oft an wegstehenden Teilen (Antenne, Haube...) zu sehen sind. Es treten keinerlei Resonanzen zwischen Motor, Hauptzahnrad und Rotorwelle mehr auf. Ich glaube, daß das ein entscheidender Schritt bei der Verbesserung des ECOs war. Das Mehrgewicht von 40g zahlt sich aus.
2. Der Rotorkopf
Die Belastungen die bei starken Nick- und Rollausschlägen und hoher Drehzahl am Rotorkopf wirken sind enorm. Daher folgen hier Notizen über Umbau- und Einstellmaßnahmen, die mir während meiner Lernphase notwendig erschienen.
Stabiwippen-Sicherung
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Um mich an den Hubi in Schräglage zu gewöhnen, flog ich einige Manöver
mit starkem Rollausschlag um den Eco in die Seitenlage zu legen. Danach steuerte ich
entgegengesetzt um ihn wieder in die Normalfluglage zurückzubringen. Dabei passierte es
zweimal, dass der Eco plötzlich wild zu flattern begann. Fast wie ein großer Vogel
schlug er mit den Rotorblättern wie mit Flügeln herum. Ich hatte größte Mühe ihn noch
sicher zu landen, was zum Glück gelang. Dabei war ein katastrophaler Spurlauf zu sehen.
Die Laufhöhe der Blätter war gut 10 cm auseinander. Des Rätels Lösung war, dass die Stabiwippe von den 5mm Bolzen am Rotorkopf abgesprungen war und schief daneben hing. Dass ich so noch landen konnte... mich schaudert jetzt noch. |
Bei hohen Belastungen können die Kräfte an der Stabiwippe scheinbar so hoch werden, dass sie abspringt. Daher habe ich kleine CFK Scheiben mit ca. 8mm Druchmesser geschnitten und ein 2mm Loch durchgebohrt. In die Bolzen am Rotorkopf habe ich 1,5mm Löcher gebohrt und die Scheiben mit einer M2x6 Schraube befestigt. So ist die Stabiwippe gesichert und kann nicht mehr herunterrutschen.
Blockierende Gestänge bei niedrigem Pitch
Um beim ECO-8 einen Pitchbereich von -9 bis +10 Grad einzustellen, habe ich folgende Maße verwendet:
Servos: C341
Servohebellänge (Schraube bis Kugelgelenk): 15mm
Alutaumelscheibe
Modifikation 26mm (siehe oben)
Die folgenden Gestängelängen sind Gesamtlängen von Rand zu Rand der Kugelpfannen gemessen.
a) Roll und Nickservos zur Taumelscheibe: 75 mm
b) Taumelscheibe zu Mischhebel am Blatthalter: 92,3 mm
c) Stabiwippe zu Mischhebel am Blatthalter: 26 mm (siehe Modifikation)
d) Pitchkompensator zu Stabiwippe: 54,3 mm
Das Maß a) kann um bis zu 1mm verändert werden um die Taumelscheibe
gerade zu stellen.
Das Maß b) kann zur Einstellung des Spurlaufs geringfügig geändert werden.